Schweizerische Gesellschaft für Kardiologie
Société Suisse de Cardiologie
Società Svizzera di Cardiologia
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Tour de Cœur 21. August 2011
Prolog – oder – was der Mensch alles aushält

Tag 1: Bern - La-Chaux-de-Fonds : 90 km, 1800 Höhenmeter

Hält der Mensch das aus: Eine Portion Spaghetti im Bauch und unmittelbar anschliessend 1100 Höhenmeter Richtung Chasseral bei 35 Grad im Schatten? Die gut vorbereitete Tour de Coeur-Gruppe hat es bewiesen, dass man dies aushalten kann, wenn man (und Frau) gut vorbereitet ist.

Von Anfang an: In Anwesenheit von Franco Knie begrüsst der Präsident der Schweizerischen Gesellschaft für Kardiologie, Professor Hans Rickli am Sonntagmorgen im Empfangszelt des Nationalzirkus eine Gruppe von zirka 60 in rot-weissen Velodresses gekleideten Menschen zum Start der Tour de Coeur. Die anwesende Sport-Prominenz, Mountainbike-Europameisterin Katrin Leumann, eine Delegation des aktuellen Eishockey-Schweizermeisters mit Goalie Leonardo Genoni, Verteidiger Tim Ramholt und Stürmer Robin Grossmann, Race Across-Amerika Finisher Nik Zeindler, Torhüter-Legende Renato Tosio sowie der frischgebackene Fussballtrainer des Jahres Pier-Luigi Tami – sie alle machen auf die Wichtigkeit der Bewegung zur Förderung der Gesundheit aufmerksam. Stadtpräsident Alexander Tschäpätt gab uns alles Gute auf den Weg.

Nachdem die Elefanten des Zoozirkus ihr reichhaltiges Frühstück durch die Tour de Coeur-Gruppe erhalten hat, werden die letzten Gepäckstücke im Begleitfahrzeug von Eitzinger Sports verstaut, bevor die 60-köpfige Gruppe die Bundesstadt im leichten Sonntagmorgenverkehr in Richtung Erlach verlässt. Nach einem reichhaltigen Spaghetti-Essen am Bielersee und nach der Verabschiedung von Familien, Freunden und Prominenten geht’s direkt in die Steigung in Richtung Chasseral. So manch einer muss aufpassen, dass die schmalen Veloreifen in den langen Aufstiegen im glühend heissen Teer nicht steckenbleiben…

Die herrliche Aussicht vom Chasseral auf Mittelland und Alpen ist mehr als Entschädigung für die Strapazen. Allerdings ist die Etappe noch nicht ganz zu Ende. Die Steigung nach La-Chaux-de-Fonds, zur grössten Stadt des Kantons Neuenburg, ist Grund für den einen oder anderen Muskelkrampf, welcher sich spätestens beim gemeinsamen Abendessen wieder löst.